Idealbedingungen erwarteten Athleten und Zuschauer aus aller Welt bei den Ruder-Weltmeisterschaften von 25. August bis 1. September in Linz-Ottensheim. Bei sommerlichen Bedingungen und Windstille war die Luft erfüllt vom Jubel der Fans und dem rhythmischen Platschen der Ruder im Wasser der Donau.

Feierliche Eröffnung am 24. August
„Ich erkläre hiermit die Ruder-Weltmeisterschaft 2019 in Linz-Ottensheim für eröffnet,“ verkündete Jean-Christophe Rolland, der Präsident des internationalen Ruderverbandes (FISA), am 24. August 2019 feierlich unter tosendem Applaus.

Zu Beginn der Eröffnungsfeier wurde dem beim Training verunglückten weißrussischen Pararuderer Dzmitry R. gedacht. FISA-Präsident Jean-Christophe Rolland bat dabei alle Zuseher zu einer Schweigeminute, um dem „großartigen Menschen und Sportler“ zu gedenken. Anschließend begann mit dem Einmarsch aller teilnehmenden Nationen der offizielle Part der Zeremonie. Mehrere tausend Zuseher wurden bei der rund 75-minütigen Zeremonie in eine einzigartige Welt der Sinne und des Rhythmus entführt. Der Höhepunkt der akustischen Reise war die 5 Minuten und 18 Sekunden dauernde Komposition „ROW - Rhythm on Water“, des in London lebenden Österreichers Bernhard Schimpelsberger. Die Länge des Stücks wurde nicht zufällig gewählt, sind doch die 5‘18“ der aktuelle Weltrekord über die 2000-Meter-Strecke, aufgestellt 2017 vom deutschen Achter. 

Viele fleißige Hände packten an
Alle, von den Veranstaltern bis hin zu den Ottensheimern und den Sportlern, haben sich in die Riemen für dieses Großereignis gelegt. 300 freiwillige Helfer aus aller Welt griffen dem zehnköpfigen Organisationsteam unter die Arme. Dazu kamen noch einmal so viele Ordnerdienste, Sicherheitskräfte, Feuerwehrleute und Sanitäter.

Reges Treiben in ganz Ottensheim
Auch abseits von Metern und Sekunden war in Ottensheim die Freude über die Ruder-Weltmeisterschaft groß. Jeden Nachmittag fand in der Linzer Straße ein Volksfest statt. Wirte tischten in ihren Schanigärten ihre Schmankerl auf, Musikgruppen unterhielten das Publikum, im Gemeinderatssaal stellten Maler und Grafiker ihre Werke aus.

Ottensheim im Zentrum der Ruder-Welt
2000 Athleten inklusive Betreuerstab aus 80 Nationen reisten nach Linz-Ottensheim, um in 520 Booten um WM-Medaillen und Olympiaquotenplätze zu kämpfen. Weiters wurden 400 Journalisten akkreditiert, um die WM medial zu betreuen. 25 Fernsehstationen übertrugen die Veranstaltung, 150 Millionen Zuseher waren via TV dabei. Mehrere Übertragungswägen, etwa für den ORF, ARD/ZDF und die BBC, produzierten die Livesendungen.

DANKE!
Volle Tribünen, packende Wettkämpfe, sportliche Höchstleistungen, Tränen des Jubels, aber auch der Enttäuschung: Der Oberösterreichische Ruderverband bedankt sich bei allen Funktionären, Mitarbeitern, Athleten und Zuschauern, die die WM zu einem großartigen Spektakel gemacht haben.

Foto (c) Detlev Seyb

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